Rotkohl fermentieren

Rotkohl fermentieren – Ganz einfach

Den Rotkohl aus dem Glas kennt wohl jeder, aber habt ihr euch mal überlegt, ob ihr den Rotkohl fermentiert?

Rotkohl wird in den meisten Fällen im Herbst und im Winter zu üppigen Mahlzeiten gerne gegessen. Allerdings greift man gerne zum fertigen Kohl aus dem Glas, dabei ist der selbst gemachte Rotkohl in wenigen Schritten selbst hergestellt. Durch das Fermentieren bleibt der Rotkohl länger haltbar. Die Milchsäurebakterien verändern den Geschmack, die Textur und seinen Nährwert. Und wer Probleme mit Gasen hat, kann beruhigt sein, der Kohl ist dadurch viel leichter zu verdauen.

Klassischer Rotkohl Das einfache Grundrezept

Um einen klassischen Rotkohl herzustellen sind nur wenige Zutaten nötig.

  • 1 kg Rotkohl
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 EL Kümmel
  • 30 g Salz
  • Ihr braucht dazu ein Einmach- oder Schraubglas

Rotkohl fermentieren – Schritt für Schritt

Ein paar Handschuhe solltet ihr unbedingt anziehen!

Der Kohl wird gewaschen und anschließend fein gehobelt. Wer keine Hobel zur Hand hat, kann ihn auch mit einem Messer in feine Streifen schneiden.

Die Zwiebel wird geschält und anschließend in Streifen/ oder Ringe geschnitten.

Beides bringt ihr in eine große Schüssel und würzt das ganze mit Salz und den Kümmel.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, entweder ihr lasst das Ganze über Nacht einziehen, so das sich genügend Saft bilden kann oder ihr mischt das Ganze mit den Händen zusammen.

Ich bevorzuge die Nacht 🙂

Ist alles so weit fertig, kommt das ganze in ein keimfreies Einmachglas, beim Aufschichten immer wieder alles nach unten zu drücken. Der Saft, der in der Schüssel übrig bleibt, kommt immer wieder in das Glas hinzu. Ist keine Flüssigkeit mehr da, füllt ihr das Ganze mit Wasser auf. Wichtig: Das Rotkraut muss komplett mit Flüssigkeit bedeckt sein. Sobald das Glas voll ist, lasst das Glas bei Zimmertemperatur 2 Tage stehen.

Nach etwa zwei Tagen hat der Gärprozess begonnen. Es bilden sich Bläschen. Das Glas wird anschließend an einen dunklen Ort gestellt und für einige Wochen stehen gelassen.

Wer gerne zu seinem Rotkohl einen Apfel hinzufügen möchte, braucht dazu noch 2 Lorbeerblätter

und 1 EL Wacholderbeeren. Ihr geht wie bei dem klassischen Rotkohl vor. Der Gärprozess braucht bei diesem Rezept etwa 2-3 Wochen in Anspruch. Anschließend ist das Rotkraut im Kühlschrank aufzubewahren.

.

Lilly
Lilly

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Rotkohl
Facebook
Twitter
Pinterest
Tumblr