Biofiltermaterial und Biokraftstoffe

Hallo Ihr Lieben

Bio ist in aller Munde. Nicht nur auf dem Teller, auch in jedem anderen Bereich des Lebens, besser gesagt in jedem anderen Bereich unserer Gesellschaft ist schon allein das Wort „Bio“ nicht mehr weg zu denken.
Der Begriff Bio beinhaltet soviel mehr als das bloße Auge sehen kann: Bio steht für Natur – pure Kraft und Lebensenergie aus Mutter Natur’s Garten. Somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Bio in Form von Biokraftstoffen oder auch Biofiltermaterialien vielerorts eingesetzt wird.

Biofiltermaterial

Unter dem Begriff Biofiltermaterial werden Stoffe natürlichen Ursprungs verstanden. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Stoffe wie beispielsweise Torf, Kokosfasern, Wurzelstoffe oder auch Baumrinde. Einige Unternehmen verwenden vorzugsweise Wurzelholzfaser als so genannten Biofilter. Hierbei handelt es sich nicht um einen Filter im wahren Sinne, vielmehr ist die Rede von komplexen Biokatalysatoren bzw. auch Bioreaktoren.

Wo werden Biofiltermaterialien eingesetzt?

Biofilter dienen der Veränderung von Substanzen die bei Abluftprozessen entstehen. Solch ein Reinigungsprozess von beispielsweise lösemittelhaltiger Abluft wird gern in der Industrie angewandt: Hier trennt das als Filter verwendete Biomaterial mittels unterschiedlicher Kriterien sowie auch Methoden die verschiedenen Stoffgemische voneinander. Bei diesem biochemischem Prozess werden die Stoffe substantiell nicht verändert.
Durch die Stoffwechselaktivität der in diesen „Biokraftstoffe“ enthaltenen Mikroorganismen werden Schadstoffe sowie Geruchsstoffe zu nicht toxischen und geruchsneutralen Substanzen völlig rückstandsfrei verändert.

Wie funktioniert solch ein Biofilter?

Damit ein solcher Filter wirklich funktioniert, müssen einige Voraussetzungen geschaffen werden: Unabdingbar ist Schaffung physikalischer sowie chemischer Bedingungen. Hierzu zählen die Temperatur, die Luftfeuchte, die Nährstoffe sowie auch der pH-Wert. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, können die Mikroorganismen arbeiten. Das bedeutet unter idealen Bedingungen haben die Mikroorganismen der Biokraftstoffe die Möglichkeit ihren Stoffwechsel auf einem
hohem Niveau aufrecht zu erhalten.

Wie sollte eine Biofilteranlage beschaffen sein?

Nur durch die Einhaltung mikrobiologischer, technischer sowie physikalischer Kenntnisse beim Bau von Biofilteranlagen ist gewährleistet, dass das abgeschlossene Projekt seinen Sinn und Zweck erfüllt.
Eine sehr einfache und billige Variante wäre die Aufschüttung eines Komposthaufens auf einem Bodenrost. Diese Bauweise ist allerdings nicht zu empfehlen, da solche „Biofilter“ werden innerhalb kürzester Zeit Probleme verursachen bzw. ihren Dienst einstellen.

Möchte man aus Biokraftstoffen „Kraft“ gewinnen, muss man sie richtig einsetzen. Hierzu muss im jedem Fall das nötige „Know How“ vorhanden sein.
Schafft man ideale Bedingungen, kann man mit Biofiltern umweltschonend perfekt arbeiten.

Lieben Gruß

Lilly

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