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Gummibaum pflegen: So bleibt dein Ficus elastica gesund und schön

Der Gummibaum ist eine dieser Zimmerpflanzen, die ruhig im Raum stehen und trotzdem sofort auffallen. Mit seinen großen, glänzenden Blättern wirkt er fast wie ein kleiner Baum im Wohnzimmer. Damit er lange schön bleibt, braucht er vor allem einen hellen Platz, nicht zu viel Wasser und eine Pflege, die lieber gleichmäßig als hektisch ist.

Gummibaum pflegen – das Wichtigste vorab

Standort

Hell, warm und ohne kalte Zugluft. Direkte Mittagssonne sollte vor allem im Sommer vermieden werden.

Gießen

Erde oben antrocknen lassen und dann gründlich gießen. Überschüssiges Wasser immer ablaufen lassen.

Pflege

Blätter gelegentlich abwischen, im Frühling und Sommer mäßig düngen und im Winter sparsamer gießen.

Schnitt

Bei Bedarf im Frühjahr schneiden. Wegen des weißen Milchsafts am besten Handschuhe tragen.

Großer gesunder Gummibaum Ficus elastica in einem hellen Wohnzimmer am Fenster
Ein heller Platz am Fenster, warme Raumluft und keine Staunässe: So fühlt sich ein Gummibaum im Wohnraum besonders wohl.

Was ist ein Gummibaum eigentlich?

Der Gummibaum heißt botanisch Ficus elastica und gehört zu den klassischen Zimmerpflanzen, die viele noch aus älteren Wohnzimmern, Büros oder hellen Fluren kennen. Früher stand er oft etwas streng in der Ecke. Heute passt er wunderbar in warme, natürliche Wohnräume, weil seine großen Blätter Ruhe und Struktur in den Raum bringen.

Typisch sind seine festen, glänzenden Blätter. Die klassische Form ist dunkelgrün, es gibt aber auch Sorten mit rötlich dunklem Laub oder hell gemusterten Blättern. Gerade panaschierte Sorten brauchen meist etwas mehr Licht, damit ihre Blattzeichnung schön bleibt.

In der Wohnung wächst ein Gummibaum meist langsam bis mäßig schnell. Mit guten Bedingungen kann er über die Jahre aber recht groß werden. Das ist schön, braucht aber irgendwann auch Platz. Wer von Anfang an einen hellen Standort, einen stabilen Topf und eine lockere Erde wählt, erspart sich später viele Pflegeprobleme.

Wichtig zu wissen: Beim Schneiden oder Abbrechen von Blättern tritt ein weißer Milchsaft aus. Dieser Pflanzensaft kann Haut und Augen reizen. Trage beim Schneiden am besten Handschuhe und stelle die Pflanze so, dass kleine Kinder und Haustiere nicht an abgebrochene Blätter oder frische Schnittstellen gelangen.

Der beste Standort für den Gummibaum

Der Gummibaum mag es hell, aber nicht brennend heiß. Ein Platz mit viel indirektem Licht ist ideal. Ein Ostfenster, ein Westfenster oder ein heller Standort etwas vom Südfenster entfernt passt oft sehr gut. Direkt hinter Glas kann die Mittagssonne im Sommer zu kräftig werden, besonders bei jungen Pflanzen oder hell gemusterten Sorten.

Zu dunkel sollte der Standort nicht sein. Der Gummibaum hält zwar auch weniger Licht aus, wächst dann aber langsamer, bildet größere Abstände zwischen den Blättern und wirkt mit der Zeit etwas müde. Wenn dein Gummibaum kaum neue Blätter bildet oder sich stark zum Fenster neigt, lohnt sich ein genauer Blick auf die Lichtverhältnisse.

Mehr praktische Hilfe zu typischen Lichtproblemen findest du im Beitrag Pflanze am Fenster geht ein – Lichtfehler erkennen. Der Artikel passt besonders gut, wenn eine Zimmerpflanze trotz Pflege nicht richtig wachsen will.

Kalte Zugluft mag der Gummibaum gar nicht. Stelle ihn deshalb nicht direkt an eine häufig geöffnete Balkontür, an ein kaltes Treppenhausfenster oder dicht an eine zugige Haustür. Auch starke Temperaturschwankungen können dazu führen, dass er Blätter abwirft.

Kleiner Praxistipp: Drehe deinen Gummibaum alle paar Wochen ein kleines Stück. So wächst er gleichmäßiger und neigt sich nicht dauerhaft nur zum Fenster.

Gummibaum richtig gießen

Beim Gießen ist der Gummibaum unkompliziert, solange du es nicht zu gut mit ihm meinst. Die Erde sollte zwischen den Wassergaben oben leicht antrocknen. Steckt dein Finger zwei bis drei Zentimeter tief in der Erde und fühlt sie sich dort noch feucht an, kannst du mit dem Gießen ruhig noch warten.

Gieße lieber gründlich und seltener als ständig ein kleines bisschen. Wichtig ist, dass überschüssiges Wasser unten aus dem Topf ablaufen kann. Wasser im Übertopf oder Untersetzer solltest du nach einigen Minuten wegschütten. Staunässe ist einer der häufigsten Gründe für gelbe Blätter, schlaffe Triebe und Wurzelprobleme.

Im Frühling und Sommer braucht der Gummibaum meist mehr Wasser, weil er wächst und mehr verdunstet. Im Herbst und Winter wird er sparsamer gegossen. Dann ist weniger Licht vorhanden, die Pflanze wächst langsamer und die Erde bleibt länger feucht.

Eine feste Regel wie „einmal pro Woche gießen“ passt leider nicht immer. Ein kleiner Topf trocknet schneller aus als ein großer. Ein heller Standort verbraucht mehr Wasser als ein dunkler. Deshalb ist die Fingerprobe oft zuverlässiger als ein fester Kalender.

Wenn du das Gießen bei Zimmerpflanzen insgesamt besser einschätzen möchtest, passt der Beitrag Zimmerpflanzen gießen sehr gut dazu. Noch grundlegender wird das Thema im Ratgeber Pflanzen richtig gießen, Erde und Standort verstehen erklärt.

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Wenn du unsicher bist, ob die Erde innen noch feucht ist, kann ein einfacher Feuchtigkeitsmesser beim Einschätzen helfen.

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Erde, Topf und Umtopfen

Der Gummibaum braucht eine lockere, durchlässige Erde. Normale Zimmerpflanzenerde kann funktionieren, wird aber besser, wenn du sie mit etwas Perlite, Blähtonbruch oder einer anderen groben Struktur auflockerst. So bleibt die Erde luftiger und Wasser kann besser ablaufen.

Der Topf sollte unbedingt ein Abzugsloch haben. Ein schöner Übertopf ist in Ordnung, aber der Innentopf muss überschüssiges Wasser loswerden können. Gerade bei großen Gummibäumen übersieht man Staunässe leicht, weil die Oberfläche oben trocken wirkt, während es unten im Topf noch nass ist.

Umtopfen solltest du den Gummibaum, wenn der Topf deutlich durchwurzelt ist, die Erde sehr schnell austrocknet oder die Pflanze oben schwer und instabil wird. Bei jungen Pflanzen kann das häufiger nötig sein, bei älteren reicht oft alle zwei bis drei Jahre.

Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist das Frühjahr. Dann startet die Pflanze in die Wachstumszeit und kommt mit frischer Erde meist gut zurecht. Wähle den neuen Topf nur etwas größer. Ein viel zu großer Topf bleibt lange feucht und erhöht das Risiko für Staunässe.

Wenn die Erde dauerhaft nass bleibt oder die Pflanze trotz Wasser schlapp wirkt, lohnt sich der Beitrag Wurzelfäule erkennen und Pflanze retten. Dort geht es genau um den Punkt, an dem gut gemeintes Gießen der Pflanze eher schadet.

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Der Gummibaum mag lockere, durchlässige Erde. Eine gute Zimmerpflanzenerde hilft, Staunässe und verdichtetes Substrat zu vermeiden.

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Gummibaum düngen

In der Wachstumszeit von Frühling bis Spätsommer freut sich der Gummibaum über etwas Dünger. Ein normaler Grünpflanzendünger reicht völlig aus. Je nach Produkt kannst du etwa alle vier Wochen düngen oder niedriger dosiert etwas häufiger.

Im Winter braucht der Gummibaum kaum Dünger. Dann fehlt Licht, das Wachstum ist langsamer und zu viele Nährstoffe können eher schaden als helfen. Wenn du unsicher bist, dünge lieber etwas weniger. Ein Gummibaum verzeiht zu wenig Dünger meist besser als dauerhaft zu viel.

Achte nach dem Umtopfen darauf, ob die frische Erde bereits vorgedüngt ist. Dann kannst du mit zusätzlichem Dünger einige Wochen warten.

Gummibaum Blätter werden mit einem weichen feuchten Tuch gereinigt
Die großen, glänzenden Blätter des Gummibaums profitieren davon, wenn du Staub regelmäßig vorsichtig entfernst.

Gummibaum schneiden

Ein Gummibaum muss nicht regelmäßig geschnitten werden. Ein Schnitt ist aber sinnvoll, wenn er zu hoch wird, nur einen langen Stamm bildet oder buschiger wachsen soll. Schneidest du die Spitze zurück, kann die Pflanze unterhalb der Schnittstelle neue Seitentriebe bilden.

Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr oder der frühe Sommer. Dann ist die Pflanze im Wachstum und kann den Schnitt besser ausgleichen.

So schneidest du deinen Gummibaum ruhig und sauber

  1. Ziehe Handschuhe an.
  2. Verwende eine saubere, scharfe Pflanzenschere.
  3. Schneide knapp oberhalb eines Blattknotens.
  4. Wische austretenden Milchsaft vorsichtig mit Küchenpapier ab.
  5. Stelle die Pflanze danach hell, aber nicht in direkte Sonne.
  6. Gieße anschließend normal weiter, aber nicht übermäßig.
Ruhig arbeiten: Der weiße Milchsaft hört meist von selbst auf zu laufen. Wichtig sind sauberes Werkzeug, Handschuhe und etwas Geduld. An frischen Schnittstellen solltest du nicht unnötig herumreiben.

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Wenn dein Gummibaum zu groß wird oder buschiger wachsen soll, ist eine scharfe und saubere Pflanzenschere wichtig.

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Gummibaum vermehren

Du kannst einen Gummibaum über Kopfstecklinge oder über Abmoosen vermehren. Für Anfänger ist ein Kopfsteckling meist am einfachsten.

Schneide dafür im Frühjahr oder Sommer einen gesunden Trieb mit mehreren Blättern ab. Auch hier tritt Milchsaft aus. Lass die Schnittstelle kurz abtrocknen und stelle den Steckling anschließend in Wasser oder in ein lockeres Anzuchtsubstrat. Große Blätter kannst du vorsichtig zusammenrollen und locker fixieren, damit der Steckling weniger Wasser verdunstet.

Bis sich Wurzeln bilden, kann es einige Wochen dauern. Stelle den Steckling hell und warm, aber nicht in pralle Sonne. Das Wasser solltest du regelmäßig wechseln. Sobald kräftige Wurzeln vorhanden sind, kann der junge Gummibaum in Erde gesetzt werden.

Bei sehr großen alten Pflanzen ist Abmoosen eine gute Methode. Dabei bildet ein Stammabschnitt Wurzeln, solange er noch an der Mutterpflanze bleibt. Das ist etwas aufwendiger, aber gerade bei großen Gummibäumen eine schöne Möglichkeit, die Pflanze zu verjüngen.

Häufige Probleme beim Gummibaum

Viele Probleme beim Gummibaum entstehen durch Wasser, Licht oder Standortwechsel. Bevor du düngst, schneidest oder die Pflanze komplett umstellst, lohnt sich ein ruhiger Blick auf die Blätter, die Erde und den Platz am Fenster.

Problem Häufige Ursache Was du zuerst prüfen solltest
Gelbe Blätter Zu viel Wasser, Staunässe, Lichtmangel Erde, Übertopf, Standorthelligkeit
Blattfall Zugluft, Kälte, Standortwechsel, zu nasse Erde Fenster, Türen, Temperatur, Wurzelbereich
Braune Ränder Trockene Luft, unregelmäßiges Gießen, direkte Sonne Heizungsluft, Gießrhythmus, Sonnenplatz
Klebrige Blätter Mögliche Schildläuse, Wollläuse oder andere saugende Schädlinge Blattunterseiten, Blattachseln, junge Triebe

Gelbe Blätter

Gelbe Blätter entstehen beim Gummibaum oft durch zu viel Wasser. Prüfe zuerst die Erde. Ist sie unten im Topf noch nass oder riecht muffig, solltest du das Gießen reduzieren und den Wurzelbereich kontrollieren. Auch ein zu dunkler Standort kann gelbe Blätter begünstigen.

Wenn du gelbe Blätter besser einordnen möchtest, findest du im Beitrag Was tun bei gelben Blättern? eine ausführliche Übersicht zu möglichen Ursachen.

Gummibaum verliert Blätter

Blattfall kann durch Standortwechsel, Kälte, Zugluft, Staunässe oder Lichtmangel entstehen. Der Gummibaum mag Beständigkeit. Wenn er gerade umgestellt wurde, kann er kurz reagieren. Wichtig ist dann, nicht hektisch alles gleichzeitig zu ändern.

Prüfe nacheinander: Ist der Platz hell genug? Gibt es Zugluft? Ist die Erde zu nass? Steht Wasser im Übertopf? Der große Überblick Pflanzenprobleme erkennen hilft, solche Warnzeichen Schritt für Schritt ruhiger zu sortieren.

Braune Blattränder

Braune Ränder können durch trockene Heizungsluft, unregelmäßiges Gießen, zu viel direkte Sonne oder alte Schäden entstehen. Schneide braune Stellen nicht ständig kosmetisch nach. Besser ist es, die Ursache zu finden und die Pflege langsam anzupassen.

Spinnmilben, Schildläuse und Wollläuse

Bei trockener Luft und geschwächten Pflanzen können Schädlinge auftreten. Kontrolliere besonders Blattunterseiten, Blattachseln und den Bereich entlang der Blattadern. Spinnmilben erkennst du oft an feinen Gespinsten, Schildläuse an kleinen braunen Höckern, Wollläuse an weißen watteartigen Stellen.

Isoliere die Pflanze bei Befall zuerst von anderen Zimmerpflanzen. Danach kannst du die Blätter vorsichtig abduschen oder abwischen und die weitere Behandlung je nach Befall auswählen. Bei klebrigen Blättern passt der Beitrag Klebrige Blätter an Pflanzen richtig einordnen besonders gut.

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Die großen Blätter des Gummibaums sammeln schnell Staub. Ein kleiner Drucksprüher hilft beim Anfeuchten, Abwischen und bei der regelmäßigen Kontrolle.

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Gummibaum-Pflege im Jahreslauf

Jahreszeit Pflege Worauf du achten solltest
Frühling Wachstum beginnt, bei Bedarf umtopfen, langsam mehr gießen Guter Zeitpunkt für Schnitt und Stecklinge
Sommer Regelmäßig prüfen, mäßig düngen, Blätter sauber halten Keine harte Mittagssonne hinter Glas
Herbst Gießen langsam reduzieren, nicht mehr stark düngen Standort vor kalter Zugluft schützen
Winter Sparsamer gießen, nicht düngen oder nur sehr wenig Heizungsluft und Lichtmangel beobachten

Pflege-Checkliste für deinen Gummibaum

  • Heller Standort ohne pralle Mittagssonne
  • Keine kalte Zugluft
  • Erde oben antrocknen lassen
  • Gründlich gießen, aber Wasser ablaufen lassen
  • Im Winter sparsamer gießen
  • Blätter gelegentlich abwischen
  • Von Frühling bis Spätsommer mäßig düngen
  • Im Frühjahr umtopfen, wenn der Topf durchwurzelt ist
  • Beim Schneiden Handschuhe tragen
  • Regelmäßig auf Schädlinge kontrollieren
Infografik zur Gummibaum Pflege mit Standort, Gießen, Pflege, Schneiden und Problemen
Die wichtigsten Pflegetipps für den Gummibaum kompakt zusammengefasst: Standort, Gießen, Pflege, Schnitt und typische Probleme.

Passende Beiträge zum Weiterlesen

Wenn du deinen Gummibaum besser verstehen möchtest, helfen oft auch allgemeine Zimmerpflanzen-Themen weiter. Besonders Wasser, Licht, Erde und Schädlinge hängen bei vielen Problemen eng zusammen.

Häufige Fragen zum Gummibaum

Wie oft muss man einen Gummibaum gießen?

Das hängt von Topfgröße, Standort, Jahreszeit und Erde ab. Gieße erst, wenn die oberen Zentimeter der Erde angetrocknet sind. Im Sommer ist das häufiger nötig als im Winter.

Mag der Gummibaum direkte Sonne?

Ein heller Platz ist gut, aber starke Mittagssonne kann die Blätter schädigen. Morgen- oder Abendsonne wird meist besser vertragen.

Warum bekommt mein Gummibaum gelbe Blätter?

Häufig liegt es an zu viel Wasser oder Staunässe. Auch Lichtmangel, Kälte oder ein plötzlicher Standortwechsel können eine Rolle spielen.

Kann man einen Gummibaum schneiden?

Ja, du kannst ihn schneiden, wenn er zu groß wird oder buschiger wachsen soll. Schneide am besten im Frühjahr oder Frühsommer mit sauberem Werkzeug.

Ist der Milchsaft vom Gummibaum gefährlich?

Der weiße Milchsaft kann Haut und Augen reizen. Beim Schneiden solltest du Handschuhe tragen und den Saft nicht berühren.

Kann ein Gummibaum im Schlafzimmer stehen?

Ja, wenn der Platz hell genug ist und keine kalte Zugluft entsteht. Für sehr dunkle Schlafzimmer ist er weniger geeignet.

Wie wird ein Gummibaum buschiger?

Ein Rückschnitt der Spitze kann Seitentriebe anregen. Zusätzlich braucht die Pflanze ausreichend Licht, damit neue Triebe kräftig wachsen.

Fazit: Der Gummibaum mag es ruhig, hell und nicht zu nass

Der Gummibaum ist keine schwierige Pflanze. Er braucht vor allem einen hellen Standort, gleichmäßige Pflege und einen Topf, in dem Wasser gut ablaufen kann. Viele Probleme entstehen nicht, weil die Pflanze empfindlich ist, sondern weil sie zu oft gegossen wird oder an einem ungünstigen Platz steht.

Wenn du deinen Ficus elastica regelmäßig anschaust, die Erde vor dem Gießen prüfst und seine großen Blätter gelegentlich abwischst, hast du lange Freude an ihm. Und gerade das macht ihn so schön: Er ist keine hektische Pflanze, sondern wächst ruhig mit – Jahr für Jahr.

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Lilly🌿

Lilly schreibt über Garten, Balkon und Pflanzenpflege – einfach, persönlich und verständlich.

5 Kommentare zu „Gummibaum!!!“

  1. Hallo Lilly,
    ich habe mal eine Frage zum Gummibaum (Ficus Robusta):
    Wie kann man einen Gummibaum am besten schneiden, er ist zwar noch nicht zu groß für das Zimmer, aber ich wollte mich schon mal in voraus informieren, wie es funktioniert und was man beachten muss…

    Gruß
    Steffi R.

  2. @Steffi,
    Hallo Steffi wenn du deinen Gummibaum kürzen willst, dann am besten an der Spitze. Aber Vorsicht! Dadurch du Ihn abgeschnitten hast, wird er anfangen zu bluten. Das heißt durch die Schnittstelle tritt eine weiße Flüssigkeit heraus, die solltest du am besten mit einem Feuerzeug schließen. Wenn du den Trieb/Steckling nicht wegschmeißen möchtest, würde ich dir empfehlen ihn in ein Glas mit nicht zu viel Wasser zu stellen und Ihn Wurzel ziehen lassen. Dauer ca. 4-6 Wochen. Aber auch hier bitte die Schnittstelle des Stecklings verschließen oder austrocknen lassen.
    Hoffe ich konnte Dir weiterhelfen
    Lieben Gruß
    Lilly

  3. samtpfoetchen78

    hallo…

    habe auch einen wunderschönen gummibaum…nur ist er jetzt etwas zu klein geworden für sein topf…meine frage ist, wann darf ich ihn umtopfen?

    danke gruß aus wismar

    1. hallo samtpfoetchen78
      Im Frühjahr wird nach Bedarf umgepflanzt, bei jüngeren sollte das jedes Jahr sein. Aber mein Gummibaum hat in den letzten Wochen soviel Gas gegeben das ich ihn vor ein paar Tagen auch umtopfen musste, dass 2 mal in diesem Jahr. Und er hat es gut überstanden.
      Hoffe ich konnte dir helfen und freue mich wenn er bei dir gut gedeiht.
      Lieben Gruß
      Lilly

  4. Huhu Lilly!

    Tja, schon wieder ein Eintrag zu einer meiner liebsten „Retro“-Zimmerpflanze. Ich habe von meiner Mutter vor eineinhalb Jahren (nach langer vergeblicher Suche, weil die Dinger angeblich „out“ seien) endlich auch einen Gummibaum bekommen, und der Bengel ist inzwischen einen Meter höher als am Anfang… und leider auch zu meiner Mum ins Wohnzimmer gezogen, die sich anscheinend in das gute Stück verliebt hat. So viel zu meinem Geburtstags-Gummibaum-Geschenk, was?
    Er ist jetzt fast an der Decke angekommen, aber sie möchte ihn immer noch nicht stutzen, auch wenn er dadurch endlich mal ein paar Seitentriebe entwickeln würde; im Augenblick besteht er noch aus zwei einzelnen, geraden Stämmen und sonst nix.
    Wir haben ihn vor einer Woche umtopfen müssen, weil er wirklich zu klein für seinen Topf wurde, und ich habe gehofft, dass dabei vielleicht zumindest ein Blatt abfällt, mit dem ich eine Vermehrung versuchen könnte, aber neeeee. Nix.
    Ich warte wirklich ungeduldig auf die Stutz-Erlaubnis, damit ich von meinem Schätzchen wenigstens ein oder zwei Ableger bekomme – aber so sind Mütter eben.
    Im Gartencenter hab ich jetzt selbst einen kleinen Gummibaum-Steckling entdeckt und musste ihn sofort mitnehmen; er hat eine andere Färbung, also nicht schlicht sattgrün, sondern grünes Blatt mit weißer Umrandung und einigen Stellen in hellerem Grün – eine echte Schönheit!
    Drück mir die Daumen, dass ich noch in diesem Leben an den Großen ran darf… 😀

    Liebe Grüße und mach weiter so, dein Blog ist wirklich informativ.
    Mo

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