Amaryllis von der Zwiebel bis zur wunderschönen Blüte

Kurz und Knapp

Unsere geliebte Amaryllis wird erst im November in einem Topf eingepflanzt. Wer die Amaryllis in seinem Garten eingepflanzt hat, sollte sie spätestens im Herbst wieder ausgraben und im warmen Haus überwintern. Zum Einpflanzen der Knolle benötigt ihr einen kleinen Top mit einem Durchmesser von ca. 12 Zentimetern. Füllt ihn mit lockerer, wasserdurchlässiger Erde auf.

Wichtig:

Nach dem einpflanzen wird unsere Amaryllis 12 Tage nicht mehr mit Wasser versorgt. Unsere Amaryllis mag es zu dieser Zeit angenehm warm, stellt also sicher das der Raum, in der die Pflanze steht, Zimmertemperatur hat. Nach etwa 6-8 Wochen bilden sich die ersten Knospen, erst im Anschluss wachsen die Blätter.

Die Pflege während der Blüte

Wenn die Amaryllis zwischen Dezember und Februar blüht, sollte die Zimmertemperatur zwischen 18-20 Grad sein. Bei einer höheren Temperatur wird eure Amaryllis schnell verblühen. Auch der Standort ist wichtig, sie bevorzugt einen hellen Standort, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Bei der weiteren Pflege der Pflanze sollte darauf geachtet werden, dass sie ausreichend mit Wasser versorgt wird, aber die Staunässe solltet ihr vermeiden.

Achtet darauf, dass eure Pflanze nicht austrocknet, noch sollte sie zu oft gegossen werden. Vermeidet wie bei allen anderen Pflanzen die Staunässe. Am besten ihr gießt eure Amaryllis ähnlich wie Orchideen ein Mal ins Wasser tauchen und ordentlich abtropfen lassen. So bald die Amaryllis blüht, bekommt sie keinen Dünger.

So übersommert eure Amaryllis

Wenn eure Pflanze verblüht ist, beginnt die Wachstumsphase der Pflanze, entfernt alle Blüten zusammen mit dem Stiel, lasst aber unbedingt die Blätter dran, dass ist wichtig für die hübsche Pflanze, da sie ohne diese Blätter keine Fotosynthese betreiben kann. Jetzt ist auch die Zeit, an dem sie einen warmen und hellen Standort und viel Wasser benötigt. Ab Mai kann die Pflanze im Garten oder auf dem Balkon ausgepflanzt werden.

So überwintert eure Amaryllis

Anfang August, allerspätestens im September wird eure Amaryllis nicht mehr gegossen. Ihr solltet sie an einen dunklen, kühlen Ort stellen und sie in Ruhe lassen. In dieser Ruhephase zieht die Pflanze ihre Blätter ein und sammelt so Kraft für die nächste Blüte. Vertrocknete Blätter könnt ihr ohne Probleme entfernen.

Im November, wenn es draußen wieder grau, nass und kalt ist, kann die Zwiebel in einen Topf mit frischer Erde eingepflanzt werden. Achtet darauf, dass mindestens ein Drittel der Knolle nicht mit der Erde bedeckt sind. Ab Dezember erst wird eure Zwiebel leicht gegossen. Sobald der Blütenstiel ca. 10 cm erreicht hat, wird sie ein Mal in der Woche gegossen.

Lilly
Lilly

1 Kommentar zu „Amaryllis von der Zwiebel bis zur wunderschönen Blüte“

  1. Ja, ich finde Zwiebelpflanzen sehr pflegeleicht und immer wieder faszinierend. Besonders die Frühlingsblüher sind immer gut für eine Überraschung 😉
    LG
    Valérie

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