Kranke Zimmerpflanzen

Hallo Ihr Lieben

Nicht immer sind unsere Zimmerpflanzen gesund, wachsen und blühen kräftig. Es gibt Zeiten, da sind unsere geliebten Zimmerpflanzen ähnlich wie unsere Gartenpflanzen krank und brauchen unsere Hilfe beim „gesund“ werden. Unsere Zimmerluft ist meist trocken, die Blätter der Pflanzen nicht ständig feucht, somit kann sich bei Zimmerpflanzen selten eine Pilz oder Bakterielle Erkrankung ausbreiten.

Durch die trockene Zimmerluft treten aber häufig, tierische Schaderreger wie Blattläuse Spinnenmilben Schildläuse an unseren Zimmerpflanzen auf. Durch die Anwendung einiger Hilfsmittel können wir unseren Zimmerpflanzen jedoch schnell helfen. Weitaus mehr Sorgen machen da einem Krankheiten, die nicht durch Parasiten verusacht werden. Man spricht in der Regel hierbei über „Fehler in der Kultur“ oder von falschen Wachstumsbedingungen.

Kranke Zimmerpflanzen oft sind Gießfehler der Grund

Eine sehr bekannte und verbreitete Krankheit ist zum Beispiel die Korkfleckenkrankheit am Gummibaum. Die braunen und pockenartigen Aufreibungen an den Blättern des Gummibaums sehen einer Pilzerkrankung sehr ähnlich, allerdings handelt es sich hier um eine falsche Pflege und Standort des Baumes.
Ein kalter Standort und ein zu nasser Fuß sind die schlimmsten Fehler, die man einem Gummibaum zu muten kann. Ein nasser Ballen unterbindet nämlich die für die Wurzeln so lebensnotwendige Sauerstoffzufuhr.

Sehr viele Zimmerpflanzen reagieren bei unsachgemäßer Pflege mit Vergilben, Vertrocknen oder gar durch Abfallen ihrer Blätter. Viele Pflanzenarten brauchen je nach Herkunftsland unterschiedliche Bedürfnisse wie z.B. Licht, Temperatur und Feuchtigkeit.

Schädlingsbefall als Folge von Pflegefehlern

Nicht selten lassen sich bei kranken Zimmerpflanzen auch tierische Schädlinge nachweisen.
So findet man bei Oleander oder auch beim Hibiskus bei zu warmer Überwinterung das Schadbild einer Schildlaus. Mit bloßen Augen nimmt man meist nur das stecknadelkopfgroße braune Muttertier wahr. Nach dem Absterben der Mutter entwickeln sich unter ihrem Panzer ihre Jungtiere.
Viele Bekämpfungsmittel dringen erst gar nicht in den harten Panzer ein, erst wenn die Jungtiere auf Wanderschaft gehen, kann man sie „beseitigen“. Zu den Schildläusen gehören auch die Schmier- und Wolläuse. Die Wolllaus oder die Schmierlaus befindet sich unterhalb der Blattunterseite und sehen aus wie kleine Wattekügelchen.

Hingegen ganz leicht zu erkennen ist die lästige Blattlaus. Blattläuse schaden nicht nur junge Triebspitzen, sondern scheiden auch einen zuckerhaltigen Kot aus, auf diesem Kot siedelt sich der Schwarzpilz an.

Ganz schlecht zu erkennen sind die achtbeinigen ekligen Spinnenmilben. Durch ihre Saugfähigkeit zerstören sie punktförmig das tolle Blattgrün.

Wenn gelbe oder fleckige Blätter an den Zimmerpflanzen zu sehen sind, nicht gleich in Panik geraten. Sondern erst mal schauen, ob die Pflanze Ihren richtigen Standort hat, ob sie zu viel gegossen wurde, zu warm oder zu kalt Stand…
Bleibt der Standort oder die Pflege der Pflanze weiterhin falsch, ist dies der perfekte Nährboden für Schädlinge.

Lieben Gruß
Lilly

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